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Königreich Preußen, Bronzemedaille 1894, Einweihung Reichstag in Berlin, Fürst Otto von Birmarck

Bestell-Nr. N041B133BR1894-50-
Nach zehnjähriger Bauzeit wird der Berliner Reichstag am 5. Dezember 1894 eingeweiht !
Der Reichskanzler in kaiserlicher Uniform mit Pickelhaube !
Seltene, historische High-Relief-Prägung !
Sensationelle 100mm Durchmesser bei 400 Gramm Gewicht !
765,00 € *

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Ein monumentales Meisterwerk zur Einweihung des Berliner Reichstags – seltene Bronzemedaille von... mehr
Produktinformationen "Königreich Preußen, Bronzemedaille 1894, Einweihung Reichstag in Berlin, Fürst Otto von Birmarck"

Ein monumentales Meisterwerk zur Einweihung des Berliner Reichstags – seltene Bronzemedaille von 1894 mit Fürst Bismarck

Ein Bauwerk als Symbol der deutschen Reichseinheit, ein Staatsmann von weltgeschichtlicher Bedeutung und eine Medaille von wahrhaft monumentalen Ausmaßen: Diese außergewöhnliche Bronzemedaille von 1894 zur Einweihung des Berliner Reichstagsgebäudes vereint deutsche Geschichte mit höchster Medaillenkunst. Nach zehnjähriger Bauzeit wurde das neue Parlamentsgebäude im Herzen Berlins feierlich eröffnet. Die eindrucksvolle Gedenkprägung würdigt dieses historische Ereignis und zugleich Fürst Otto von Bismarck, den Begründer des Deutschen Kaiserreichs, dessen politische Laufbahn zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war.

Die Medaille wurde 1894 aus Bronze von der renommierten Stuttgarter Kunstprägeanstalt Wilhelm Mayer gefertigt. Mit ihrem sensationellen Durchmesser von 100 mm und einem Raugewicht von rund 400 Gramm gehört sie zu den besonders imposanten historischen Gedenkprägungen des Deutschen Kaiserreichs. Ihre außergewöhnlich plastische Hochrelief-Ausführung verleiht den beiden Motiven eine beeindruckende räumliche Tiefe. Eine genaue Auflage ist nicht überliefert, doch wird dieser Medaillentyp in numismatischen Auktionskatalogen als sehr bis außerordentlich selten eingestuft. In der hervorragenden Erhaltung „fast vorzüglich“ (f.vz) begeistert dieses mehr als 130 Jahre alte Original mit eindrucksvoll erhaltenen Reliefdetails und einer bemerkenswerten Gesamtwirkung.

Auf der Vorderseite erscheint Fürst Otto von Bismarck im nach links gewandten Brustbild, gekleidet in militärische Uniform mit dem charakteristischen Helm, der sogenannten Pickelhaube. Besonders eindrucksvoll sind der markante Schnurrbart, die ausdrucksstarken Gesichtszüge und die sorgfältig ausgearbeiteten Details des Helms und der Uniform. Neben dem Porträt ist ein blühender Zweig dargestellt. Die Inschrift „FÜRST BISMARCK DER BAUMEISTER DES DEUTSCHEN REICHES“ würdigt den ehemaligen Reichskanzler als den entscheidenden politischen Gestalter der deutschen Einigung. Unterhalb des Brustbildes befindet sich die Signatur „WILH MAYER STUTTGART“, die auf die ausführende Kunstprägeanstalt verweist.

Die Rückseite zeigt eine prachtvolle, bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Ansicht des Berliner Reichstagsgebäudes. Die monumentale Fassade mit ihren Säulen, Türmen, reich verzierten Giebeln und der mächtigen zentralen Kuppel verläuft über die gesamte Münzfläche. Dank der außergewöhnlich plastischen Reliefgestaltung treten selbst feine architektonische Einzelheiten deutlich hervor. Oberhalb des Gebäudes steht der eindringliche Appell „SEID EINIG, EINIG, EINIG!“, der Bismarcks Forderung nach nationalem Zusammenhalt aufgreift. Unterhalb der Darstellung dokumentiert die dreizeilige Inschrift „DAS REICHSTAGSGEBÄUDE IN BERLIN – GRUNDSTEINLEGUNG 1884 – EINWEIHUNG 1894“ die zehnjährige Entstehungsgeschichte des Bauwerks. Am unteren Bildrand vervollständigt die Signatur „W. MAYER“ die aufwendige Gestaltung.

Die Geschichte des Berliner Reichstagsgebäudes reicht unmittelbar in die Gründungsjahre des Deutschen Kaiserreichs zurück. Mit der Reichsgründung von 1871 entstand erstmals ein gesamtdeutsches Parlament, das jedoch zunächst in provisorischen Räumlichkeiten untergebracht werden musste. Der Wunsch nach einem repräsentativen Parlamentsgebäude wuchs, doch politische Auseinandersetzungen, Standortfragen und unterschiedliche architektonische Vorstellungen verzögerten die Umsetzung über Jahre. Erst 1882 fiel die Entscheidung zugunsten eines Entwurfs des Frankfurter Architekten Paul Wallot, der sich in einem internationalen Wettbewerb durchgesetzt hatte.

Am 9. Juni 1884 legte Kaiser Wilhelm I. feierlich den Grundstein für den Neubau. In den folgenden zehn Jahren entstand eines der eindrucksvollsten Parlamentsgebäude Europas. Wallot verband Elemente der Renaissance mit monumentaler Architektur und modernen technischen Lösungen. Besonders die gewaltige Kuppel wurde zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen. Am 5. Dezember 1894 konnte das Reichstagsgebäude schließlich in Anwesenheit Kaiser Wilhelms II. eingeweiht werden. Damit war nicht nur ein architektonisches Großprojekt abgeschlossen, sondern zugleich ein sichtbares Symbol des jungen deutschen Nationalstaates geschaffen worden.

Dass die Medaille aber auch Otto von Bismarck als „Baumeister des Deutschen Reiches“ würdigt, war 1894 politisch brisant: Der langjährige Reichskanzler hatte 1871 maßgeblich die deutsche Einigung unter preußischer Vorherrschaft herbeigeführt und anschließend fast zwei Jahrzehnte die Politik des Kaiserreichs bestimmt. Doch nach dem Regierungsantritt Wilhelms II. im Jahr 1888 verschärften sich die Spannungen zwischen dem jungen Kaiser und dem erfahrenen Staatsmann. Im März 1890 musste Bismarck schließlich zurücktreten.
Als das Reichstagsgebäude vier Jahre später eingeweiht wurde, lebte Bismarck bereits im politischen Ruhestand auf seinem Gut Friedrichsruh. Dennoch blieb er für große Teile der Bevölkerung die überragende Symbolfigur der Reichsgründung. Daher ehrt die Medaille Bismarck trotz seines politischen Ruhestands demonstrativ als den eigentlichen architektonischen „Baumeister“ des Reiches, passend zur physischen Fertigstellung des Reichstags. Während die Rückseite den vollendeten Parlamentsbau zeigt, erinnert die Vorderseite an den Mann, der die politischen Grundlagen dieses Reiches geschaffen hatte. So entsteht eine bemerkenswerte Verbindung zwischen dem tatsächlichen Bauwerk und der bildhaften Vorstellung Bismarcks als Architekt der deutschen Einheit.

Gerade diese Gegenüberstellung beider Motive verleiht der Gedenkprägung ihre außergewöhnliche historische Aussagekraft. Sie erinnert nicht allein an die Fertigstellung eines bedeutenden Gebäudes, sondern dokumentiert zugleich das politische Selbstverständnis einer Epoche, in der die Erinnerung an Bismarck bereits zu einem festen Bestandteil nationaler Identität geworden war. Der Appell „SEID EINIG, EINIG, EINIG!“ unterstreicht diesen Gedanken und verleiht der Medaille eine Botschaft, die weit über den eigentlichen Anlass ihrer Entstehung hinausreicht.

Auch künstlerisch gehört dieses Stück zu den beeindruckenden Leistungen der deutschen Medaillenkunst des späten 19. Jahrhunderts. Die Stuttgarter Kunstprägeanstalt Wilhelm Mayer war für ihre aufwendig gestalteten Gedenkmedaillen bekannt und arbeitete mit bedeutenden Künstlern und Medailleuren zusammen, darunter Hermann Dürrich. Die außergewöhnliche Größe und die plastische Ausführung dieser Medaille boten Raum für eine Detailfülle, die bei gewöhnlichen Münzen kaum zu erreichen war. Besonders die fein modellierte Reichstagsfassade und das kraftvolle Bismarck-Porträt zeugen vom hohen künstlerischen und technischen Anspruch der Werkstatt.

Lassen Sie sich dieses herausragende Zeugnis deutscher Geschichte und Medaillenkunst daher besser nicht entgehen und bestellen noch heute – denn ein solches Stück können wir Ihnen nur ein einziges Mal anbieten!

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Ausgabejahr: 1894
Ausgabeland: Deutsches Kaiserreich
Durchmesser (mm): 100.0
Erhaltung: (f.vz) fast vorzüglich
Feinheit: (-)
Material: Bronze
Raugewicht (g): 400
Veredelung: ohne Veredelung
Hochz. Med. Wilh&Aug 1854 - Münze Vorderseite Königreich Preußen, Silber-Gedenkprägung...
Gestiftet 1854 zur Silberhochzeit von Prinz Wilhelm I. und Prinzessin Augusta !
Wurde mit entsprechender, gravierter Widmung an Mitglieder der Freimaurer-Loge zur Silberhochzeit verschenkt !
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Zu Ehren von Reichsfreiherr vom und zum Stein, Finanz- und Wirtschaftsminister des Königreichs Preußen (1805-1806) !
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König Friedrich Wilhelm II. gründete 1795 die Provinz Süd-Preußen !
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Die 5 Preußenkönige von dem Gründungs-König bis zu den Befreiungskriegen gegen Napoleon: Friedrich I., Friedrich Wilhelm I., Friedrich II., Friedrich Wilhelm II. und Friedrich Wilhelm III. !
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Die Patria kniend im Sonnenlicht vor der Urne des Königs, Friedrich dem Großen !
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Am 26. August 1726 wird der Grundstein für die Frauenkirche in Dresden gelegt !
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NEU
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Brustbilder des Königspaares nebeneinander, auf der Rückseite die Saxonia mit Mauerkrone und Schild gegenüber des Gottes der Hochzeit, Hymenaios !
Friedrich August I. war ab 1806 erster König von Sachsen !
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