Sicher einkaufen mit Käuferschutz!
Über 50 Jahre Erfahrung!
Testsieger ‚Bester Online-Händler‘
Größter Münztresor Deutschlands
0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Hammerprägung

Die Hammerprägung ist ein historisches Münzprägeverfahren, das bis zur Einführung mechanischer Prägung im späten 17. Jahrhundert weit verbreitet war. Dabei wurde ein glatter Schrötling – also eine unbearbeitete Münzrunde – auf einen fest verankerten Unterstempel (auch „Stock“ genannt) gelegt. Anschließend wurde der Oberstempel („Eisen“) darüber positioniert und mit mehreren kräftigen Schlägen eines Hammers auf den Schrötling geprägt. Durch dieses manuelle Verfahren entstanden oft kleine Abweichungen wie Dezentrierungen oder Doppelprägungen, die heute bei Sammlern als charakteristische Merkmale früher Münzen gelten.

Zur Verbesserung der Prägegenauigkeit kamen später Prägezangen zum Einsatz, die den Schrötling fixierten und so ein gleichmäßigeres Ergebnis ermöglichten. Eine weitere technische Entwicklung war das sogenannte Klippwerk, bei dem Münzen zwischen zwei Platten eingespannt und präziser geschlagen werden konnten.

Die Hammerprägung war über Jahrhunderte das dominierende Verfahren zur Herstellung von Münzen. Noch im Jahr 1780 arbeiteten einige Münzstätten – wie beispielsweise die Münze in Zellerfeld im Harz – zumindest teilweise mit dieser Methode. Aus dieser Zeit existieren detaillierte Berichte über die einzelnen Arbeitsschritte von der Herstellung des Schrötlings bis zur fertigen Münze, die heute unter dem Begriff „Quetschgeld“ bekannt sind.

Kostenlos Newsletter-Abonnent werden
und 5 Euro Gutschein für Ihre nächste Bestellung erhalten!***
Ich möchte zukünftig über aktuelle Trends, Angebote und Gutscheine von Münzkurier per E-Mail informiert werden. Eine Abmeldung ist jederzeit kostenlos möglich.
  • Aktuelle Informationen über unsere Neuheiten!
  • Besondere Vorteile (exklusive Rabatte)
  • Hinweise auf Gewinnspiele und Sonderaktionen!
  • 5 Euro Gutschein für Ihre nächste Bestellung!***