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Russische Münzen: Ein Tabu für Sammler nach dem Angriff auf die Ukraine?

Der russische Angriff auf die Ukraine hält die Welt seit zwei Monaten in Atem. Der Krieg hat viele Fragen aufgeworfen: Sportler, Politiker und Kulturschaffende mit Verbindungen zu Russland stehen unter Erklärungsdruck. Unternehmen stellen ihr Russland-Geschäft ein oder nehmen russische Produkte aus dem Sortiment. Und manche Münzensammler fragen sich: Sind russische Münzen künftig ein Tabu?

Auch wenn dieser Frage jeder Numismatiker ganz persönlich für sich beantworten muss, so ist doch festzustellen: Russland blickt auf eine reiche und wechselhafte Münzgeschichte zurück - dem Münzenkenner fallen sofort großflächige Münzen und Medaillen aus Gold und Silber ein, die in den vergangenen Jahrhunderten in Russland geprägt wurden. Russland hält als Münznation also viele Überraschungen bereit - zumal russische Prägungen nicht direkt in einer Entwicklungslinie mit antiken oder mittelalterlichen Münzen zu sehen sind.

Der russische Rubel ist bis heute die offizielle Währungseinheit Russlands. Sie wurde von Zar Peter dem Großen eingeführt, der von 1682 bis 1725 regierte. Der Rubel gilt als erste Währung im Dezimalsystem, denn 1 Rubel ergeben - damals wie heute - 100 Kopeken (ursprünglich war noch eine Zwischeneinheit namens „Griwenniki“ im Einsatz). Dieses System wurde zum Vorbild für viele andere Währungen: Der US-amerikanische Silber-Dollar bestand seit 1792 aus 10 Dimes oder 100 Kupfer-Cents und auch die Franzosen setzten seit 1795 auf ein Dezimalsystem, in dem 1 Silber-Franc aus 10 Décimes oder 100 Kupfer-Centimes bestand.

Der Rubel als grenzüberschreitende Handelswährung wurde ab dem 18. Jahrhundert entwickelt, als halbe und ganze Rubel in Silber und Mehrfach-Rubel in Gold in Massenproduktion für den Umlauf gefertigt wurden. Zuvor behalfen sich die Russen in den unterschiedlichen Regionen des Riesenreiches mit alternativen Zahlungsmitteln wie ausländischen Münzen mit Gegenstempeln. Aufgrund der Größe des russischen Einflussgebietes gibt es eine Vielzahl an Barren- und Münzgeld in allen erdenklichen Formen.

Russland ist in der Numismatik - deutlich stärker als die meisten anderen Nationen - mit Medaillen vertreten. Die russischen Herrscher haben die Medaillenprägung früh als Marketing-Instrument erkannt und sich selbst oder bedeutende Ereignisse wie Schlachten, prächtige Bauten und sonstige Errungenschaften für die Nachwelt verewigen lassen.

Heutzutage sind russische Münzen bei jedem gut sortierten Edelmetallhändler zu finden - denn Russland gab im 19. Jahrhundert wie auch viele andere Nationen eigene Goldmünzen als Zahlungsmittel heraus, die aufgrund ihres Edelmetallgehaltes auch grenzüberschreitend im Zahlungsverkehr akzeptiert wurden. Diese Kurantmünzen wurden zwischen 1897 bis 1914 an die Standards der Lateinischen Münzunion angepasst und in Millionenauflage geprägt. Aufgrund der hohen Prägezahlen weisen diese Münzen keinen besonderen Sammlerwert auf, sondern werden als Alternativen zu modernen Anlagemünzen wie dem Krügerrand gehandelt.

Russland hat in der Welt der Münzen noch eine weitere Sonderstellung für sich beansprucht - als eine der wenigen Nationen, die Palladium-Münzen prägen. Russland ist das wichtigste Förderland für Palladium und kann es sich deshalb leisten, Sammlermünzen in Palladium zu prägen. In den Jahren 1989 bis 1991 gab Russland die legendären Ballerina-Münzen heraus, die ein Gewicht von einer Feinunze Palladium aufweisen. Sie sind Teil der Sammlermünzenserie zum Thema „Russisches Ballett“ und haben je nach Jahrgang eine Auflage im vier- bis fünfstelligen Bereich.

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  • russische Münzen

    Russische historische Münzen sind ein interessantes Sammelgebiet. Obwohl das Zarenreich riesig war sind doch nur wenig Münzen im Handel, einzig vom letzten Zaren vor der Oktoberrevolution sind noch bezahlbare Exemplare in Gold (5 und 10 Rubel) in größeren Stückzahlen zu bekommen. Silbermünzen sind da schon deutlicher rarer.
    Ich lasse aber meine Finger von historischen Münzen aus Russland, weil nirgends in der Welt wurden mehr Fälschungen hergestellt als in Russland. Deshalb ist auch die Skepsis beim Weiterverkauf von solchen Münzen sehr groß, ohne Echtheitszertifikate geht da nur sehr wenig.

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