Im Jahr 2025 hat für den Silberpreis eine neue Zeitrechnung begonnen – und auch in den ersten Tagen des neuen Jahres hat das weiße Metall eine Wertentwicklung hingelegt, die selbst hartgesottene Marktbeobachter sprachlos zurücklässt. Mit einem Zwischenstand von rund 86 US-Dollar bewegt sich der Silberpreis nach nur knapp zwei Wochen bereits mit großen Schritten auf das dreistellige Niveau zu. Was bis vor ein paar Jahren als Wahnsinns-Prognose von Verschwörungstheoretikern abgetan wurde, ist nun eine durchaus wahrscheinliche Perspektive. Der Silberpreis kennt inzwischen keine charttechnischen Grenzen mehr – und frei nach der alten Börsenregel „The Trend Is Your Friend“ ist kein Ende der Edelmetallhausse absehbar.
Wer sich in diesen Tagen im Münz- oder Edelmetallhandel umsieht, kann eine Situation beobachten, die zuletzt während der Corona-Pandemie herrschte: Einzelne Händler sind restlos ausverkauft und haben allergrößte Probleme, an neue Ware zu kommen. Zwischenhändler sind nicht mehr lieferfähig, die Prägestätten werden mit Bestellungen überflutet und Privatanleger mögen nicht verkaufen – eine wichtige Quelle für den Handel ist also praktisch versiegt. Die Marktlage hat dazu geführt, dass auch solche Münzen zu Anlagezwecken gekauft werden, die bislang hauptsächlich im Fokus von Sammlern standen – beispielsweise Kaiserreich-Silbermünzen in durchschnittlicher Erhaltung. Und sogar High-End-Sammlermünzen werden mangels Alternativen als Edelmetall-Anlageprodukt nachgefragt.
Aufgrund dieser Nachfrage hat Emporium sein Angebot an sogenannten „Feinsilber-Paketen“ stark ausgebaut. Inzwischen sind auch Feinsilber-Pakete mit Münzen aus dem Dritten Reich sowie dem Deutschen Kaiserreich erhältlich. Alle Pakete enthalten ein Kilo Feinsilber, zusammengestellt aus den gängigen Stückelungen der jeweiligen Epochen. Aufgrund des hohen Silberpreises haben die meisten Münzen aus diesen Epochen in durchschnittlicher Erhaltung (gemeint ist damit meist „sehr schön“) keinen besonderen Sammlerwert mehr, stattdessen bestimmt sich der Verkaufspreis anhand des Materialwertes.
Für Anleger ergeben sich mit den Silberpaketen gleich mehrere Chancen: Einerseits erhalten sie auf diesem Weg das meiste Silber für ihr Geld, denn die Silberpakete sind als Gebrauchtware besonders preiswert kalkuliert. Andererseits sind die Pakete auch als Fundgruben zu verstehen mit so mancher numismatischer Überraschung – während im Kaiserreich neben Münzen aus dem Königreich Preußen noch zahlreiche weitere Territorien eigene Münzen ausgegeben haben, gab es auch im Dritten Reich verschiedene Münztypen, beispielsweise mit Bildnissen des Reichskanzlers Paul von Hindenburg oder der Garnisonskirche in Potsdam.
Mit den Silberpaketen macht Emporium auch hierzulande einen Trend salonfähig, der in den USA seit vielen Jahren fester Bestandteil des Edelmetall-Marktes ist: „Junk Silber“, in Deutschland liebevoll als „Angsthasensilber“ bezeichnet, ist keinesfalls Metallschrott und auch nicht allein für ängstliche Zeitgenossen geeignet, sondern schlicht eine preiswerte Möglichkeit, alltagstaugliches Silber zu erwerben. Denn die kleinen Münzen könnten im „Worst Case“ sogar als Tauschmittel eingesetzt werden – und auch wenn dieses Szenario nicht für jeden Käufer relevant ist, so bieten viele kleine Silbermünzen in jedem Fall eine größtmögliche Flexibilität.
Ergänzend sprechen auch praktische und psychologische Aspekte für Silberpakete. Viele Privatanleger empfinden den Einstieg über klar definierte Gewichtseinheiten – etwa ein Kilogramm Feinsilber – als nachvollziehbarer und kontrollierbarer als den Kauf einzelner Münzen oder Barren mit stark schwankenden Aufgeldern. Silberpakete bündeln diese Menge in handhabbaren Stückelungen und reduzieren zugleich die Abhängigkeit von einzelnen Prägejahren, Motiven oder Erhaltungsgraden. Das senkt das Risiko, beim Wiederverkauf mit subjektiven Sammlerbewertungen konfrontiert zu werden – der Materialwert steht eindeutig im Vordergrund.
Ein weiteres Argument ist die geringere Preisvolatilität auf Produktebene. Während einzelne moderne Bullionmünzen in Phasen knapper Verfügbarkeit mit teils stark steigenden Aufpreisen gehandelt werden, orientieren sich Silberpakete enger am reinen Silberpreis. Für Anleger, die nicht auf kurzfristige Spekulation, sondern auf Substanz und Werterhalt setzen, kann dies ein Vorteil sein. Gerade in angespannten Marktphasen zeigt sich, dass gebrauchte Umlauf- und Gedenkmünzen aus Silber oft stabiler kalkulierbar sind als aktuelle Neuware.
Hinzu kommt die steuer- und marktpraktische Flexibilität. Historische Silbermünzen sind im Handel etabliert, international bekannt und in der Regel problemlos wieder veräußerbar. Zudem ermöglichen Silberpakete eine schrittweise Liquidation: Statt eine große Einheit auf einmal verkaufen zu müssen, können einzelne Münzen oder Teilmengen abgegeben werden. Das verschafft Handlungsspielraum – etwa bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf oder bei der gezielten Umschichtung des Edelmetallbestands.
Die Silberpakete, die bei Münzkurier angeboten werden, bieten also unterm Strich einen denkbar niedrigschwelligen Zugang für Neueinsteiger und Profis gleichermaßen, ohne auf Qualität zu verzichten. Sie verbinden Sachwert, Geschichte und Materialsubstanz in einer Form, die weder numismatisches Spezialwissen noch eine aktive Marktbeobachtung voraussetzt. In einem Umfeld, in dem Silber zunehmend als strategischer Rohstoff und nicht nur als Anlagevehikel wahrgenommen wird, können solche Pakete eine sinnvolle Ergänzung innerhalb einer breit aufgestellten Edelmetallstrategie sein – und Münzen, die als Zahlungsmittel eigentlich ausgedient haben, bieten als Wertanlage einen langfristigen Nutzen für alle, die ihr Vermögen schützen möchten.
Welche Rolle spielt für Sie Flexibilität bei Edelmetallen: großer Wert in einer Einheit oder viele kleine Münzen für maximale Handlungsfreiheit? Und überzeugt Sie der Gedanke hinter Silberpaketen und „Junk Silber“ oder setzen Sie lieber auf moderne Bullionmünzen? Teilen Sie Ihre Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!