Glanz und Gloria deutscher Geschichte: Das Haus Wettin ist mit über 1.000 Jahren Familiengeschichte eines der ältesten urkundlich nachgewiesenen Geschlechter des deutschen Hochadels, dem eine historische Bedeutung für die Landesgeschichte der Bundesländer Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern zukommt. Ihren Namen leitet die Dynastie von der in der Nähe von Halle gelegenen Burg Wettin ab.
Einer der wichtigsten Herrscher aus der albertinischen Linie der Wettiner ist Christian II.
Er ist der älteste Sohn des Kurfürsten Christian I. von Sachsen (1560-1591) aus dessen Ehe mit Sophie (1568-1622), Tochter des Kurfürsten Johann Georg von Brandenburg. Nach dem frühen Tod seines Vaters ist Christian, noch minderjährig, 1591 Kurfürst von Sachsen. Mit Beginn seines Regierungsantritts lässt der junge Kurfürst bereits den sogenannten „Dreibrüdertaler“ aus massivem Silber prägen, auf denen der junge Regent inmitten seiner beiden Brüder Johann Georg und August als Münzherr eine prominente Stellung einnimmt.
Mit Erreichen seiner Volljährigkeit tritt Christian 1601 das Amt des regierenden Kurfürsten selbst an.
Bereits ein Jahr später, am 12. September 1602, heiratet Christian in Dresden standesgemäß Hedwig (1581-1641), die Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark. Durch die in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts vollzogene Teilung des Hauses Wettin in die albertinische und ernestinische Linie, ergaben sich bei ungeregelten Erbfolgen auch temporäre Übernahmen anderer Fürstentümer: So übernimmt nach dem Tod Herzog Johanns von Sachsen-Weimar am 31. Oktober 1605 Christian die Vormundschaft für Johanns acht minderjährige Söhne. Aus diesem Kontext geht die eindrucksvolle Geschichte des „Achtbrüdertalers“ hervor.
Christian gilt als ein Mann von kräftiger körperlicher Erscheinung und gutmütigem Charakter. Der Kurfürst ist ein leidenschaftlicher Jäger und hat ein großes Faible für große Feste. Er stirbt kinderlos und bereits im Alter von nur 27 Jahren. Den Aufzeichnungen zufolge soll er überhitzt eine große Menge kalten Bieres getrunken und anschließend vermutlich einen Schlaganfall erlitten haben. Er wurde im Freiberger Dom beigesetzt. In der Regierung folgte ihm sein jüngerer Bruder Johann Georg.
Der vor über 400 Jahren im Kurfürstentum Sachsen geprägte „Dreibrüdertaler“ ist in seiner Art in der Geschichte der Numismatik bis heute einzigartig. Zudem gilt diese besondere altdeutsche Prägung als Vorläufer zum „Achtbrüdertaler“ aus Sachsen-Weimar.
Dieser schwere Silbertaler ist ein fundamentaler numismatischer Zeitzeuge aus der Ära der vielen deutschen Herzog- und Fürstentümer. Und es hat wieder mehr als ein Jahr gedauert, um nach und nach über Auktionen einige Exemplare zusammenzutragen: Insgesamt können wir heute neun „Dreibrüdertaler“ anbieten! Nutzen Sie die Chance und werden Sie jetzt stolzer Besitzer dieser über 400 Jahre alten, legendären Prägung.
Da die Prägetechnik am Ende des 16. Jahrhunderts noch ehrliche Handarbeit war, gleicht keine Münze der anderen. Aus diesem Grund ist jeder Dreibrüdertaler ein Unikat.
Aber wir haben noch einen weiteren Schatz der Numismatik im Angebot: 1 Exemplar des extrem seltenen „Achtbrüdertalers“ ist jetzt lieferbar – sichern Sie sich diese Rarität noch heute! Dieser kunstvoll gearbeitete Taler zeigt die 8 minderjährigen Brüder, für die Christian II. nach dem Tod von Herzog Johann von Sachsen-Weimar 1605 die Vormundschaft übernahm.
Diese einzigartigen Taler aus Sachsen können schon bald Ihnen gehören! Allerdings erfolgt die Auslieferung strikt nach Eingang der Bestellungen und nur, solange der äußerst knappe Vorrat reicht. Zögern Sie also nicht zu lange und bestellen am besten noch heute!