Umlaufmünzen
Umlaufmünzen, auch als Kursmünzen bekannt, sind Münzen, die speziell für den täglichen Zahlungsverkehr hergestellt werden. Sie besitzen einen offiziellen Nennwert und werden von staatlicher Seite als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Damit sie dem alltäglichen Gebrauch standhalten, bestehen Umlaufmünzen in der Regel aus robusten, korrosionsbeständigen Materialien wie Kupfer, Nickel oder speziellen Legierungen.
Diese Münzen sind in verschiedenen Stückelungen verfügbar, um sämtliche Zahlungsbeträge – von kleinen Einkäufen bis hin zu größeren Transaktionen – problemlos abdecken zu können. Im Gegensatz zu Gedenk- oder Sonderprägungen werden Umlaufmünzen über viele Jahre hinweg mit konstantem Münzbild und in großen Mengen geprägt. Ein klassisches Beispiel hierfür sind die 1-DM-Münzen der Bundesrepublik Deutschland, die zwischen 1950 und 2001 in Umlauf waren.