Katzenglanz
Katzenglanz bezeichnet in der Numismatik einen unnatürlichen Glanz auf Münzen – meist Silbermünzen –, der durch unsachgemäße Reinigung entstanden ist. Er wird häufig durch Polieren verursacht, wobei feine Kratzer die Oberfläche beschädigen und Licht diffus streuen. Anders als Prägeglanz wirkt Katzenglanz stumpf, fleckig und ungleichmäßig – und wirkt sich stark wertmindernd aus! Münzen mit Katzenglanz gelten als „gereinigt“. Sind durch die Reinigung auch Profilschäden, beispielsweise durch feine Kratzer, entstanden, spricht man von „beriebenen“ Stücken.