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Zwei Monate vor der Euro-Einführung in Bulgarien: Spannung bis zur letzten Minute

Am 1. Januar 2026 wird Bulgarien den Euro einführen. Doch zwei Monate vor dem Stichtag herrscht noch immer erhebliche Unsicherheit über viele Details – und diese Unklarheit sorgt für Spannung bei Euro-Sammlern. Zwar steht der Termin offiziell fest, doch der organisatorische Fahrplan bleibt unklar – von den genauen Auflagen der Münzen bis hin zur Logistik der Umstellung. Sicher ist bislang nur: Die Münzen werden in der staatlichen Prägeanstalt „Монетен двор“ (Moneten Dvor) in Sofia hergestellt.

Nach Angaben der Bulgarischen Nationalbank (BNB) soll die Prägung der neuen Euro-Münzen im August 2025 begonnen haben. Damit hat sich das Land einen engen Zeitplan für die Umstellung gesetzt. Parallel dazu wird die Verteilung der Euro-Banknoten und -Münzen an Geschäftsbanken und Postfilialen bereits im November anlaufen. Diese Institute werden nach der Währungsumstellung ab Januar 2026 auch den kostenlosen Umtausch von Lewa in Euro anbieten – für einen Zeitraum von sechs Monaten. Die Banknoten, die zu Beginn in Umlauf gebracht werden, stammen aus Beständen der Europäischen Zentralbank. Erst ab 2027 sollen Euro-Banknoten mit spezifischen bulgarischen Merkmalen und Aufdrucken produziert werden.

Die nationalen Seiten der bulgarischen Euro-Münzen werden drei prägnante Motive zeigen, die Geschichte und Identität des Landes widerspiegeln: Auf den 1-, 2-, 5-, 10-, 20- und 50-Cent-Münzen erscheint der Madara-Reiter, ein UNESCO-Weltkulturerbe und Symbol der bulgarischen Staatlichkeit aus dem frühen Mittelalter. Die 1-Euro-Münze zeigt den Heiligen Iwan Rilski, den bedeutendsten bulgarischen Nationalheiligen und Gründer des Rila-Klosters. Auf der 2-Euro-Münze ist Païssi von Hilandar abgebildet, der im 18. Jahrhundert mit seiner „Slawobulgarischen Geschichte“ das nationale Bewusstsein des Landes prägte. Die Entscheidung für diese drei Motive fiel nach einem landesweiten Wettbewerb und soll ein breites Spektrum bulgarischer Geschichte und Kultur repräsentieren. Es handelt sich zudem um die Motive, die bereits auf den Lewa-Kursmünzen verwendet wurden.

Ein weiteres Detail der Euro-Einführung in Bulgarien steht zudem fest: Ab 1. Dezember 2025 werden in Banken und Postfilialen in ganz Bulgarien Starterkits mit den neuen Euro-Münzen erhältlich sein. Ziel der Aktion ist es, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig an das neue Geld zu gewöhnen. Jedes Starterkit für Privatpersonen kostet 20 Lewa und enthält Münzen im Wert von 10,23 Euro, berechnet nach dem festen Wechselkurs von 1 Euro = 1,95583 Lew. Weil der Lew einst an die Deutsche Mark gekoppelt war, ist der Umrechnungskurs von Lew zu Euro identisch mit dem früheren Wechselkurs der Deutschen Mark zu Euro. Deshalb werden die bulgarischen Starterkits auch denselben Gegenwert haben wie die deutschen Starterkits im Jahr 2001. Die bulgarischen Euro-Münzen dürfen jedoch erst ab dem 1. Januar 2026 für Zahlungen verwendet werden und sind vorher in keinem anderen Euro-Land gültig. Insgesamt sollen eine Million dieser Sets produziert werden, wobei die BNB eine Abgabebegrenzung pro Person plant, um Hamsterkäufe zu vermeiden.

Unter Sammlern wird bereits spekuliert, ob bulgarische Euro-Münzen künftig zu modernen Raritäten werden könnten. Der Grund liegt in der traditionell geringen Prägeaktivität des Landes. Während andere Länder regelmäßig neue Jahrgänge ihrer Umlaufmünzen prägen, hat Bulgarien seine nationalen Münzen in den vergangenen Jahrzehnten nur sporadisch herausgegeben: Das Nominal zu 10 Stotinki wurde nur 1999 geprägt (8,2 Millionen Stück), die Münze zu 1 Lew wurde nur 2002 geprägt (24,8 Millionen Stück) und von der Münze zu 2 Lewa gibt es ebenfalls nur einen Jahrgang, nämlich 2015 (12 Millionen Stück).

Bei rund 6,4 Millionen Einwohnern führte dies dazu, dass bestimmte Nominale im Alltag kaum zirkulierten. Zum Vergleich: Kroatien, das Anfang 2023 dem Euroraum beitrat, stellte im ersten Jahr 642 Millionen Münzen her – bei nur 3,8 Millionen Einwohnern. Sollte Bulgarien ähnlich zurückhaltend prägen, könnten die bulgarischen Euro-Münzen rasch zum begehrten Sammelobjekt werden.

Auch über die erste 2-Euro-Gedenkmünze Bulgariens wird derzeit intensiv spekuliert. Offiziell bestätigt ist bislang nur, dass die Bulgarische Nationalbank für die zweite Jahreshälfte 2026 eine 2-Euro-Gedenkmünze plant, das Thema aber noch nicht festgelegt hat. In Sammlerforen kursierte zwischenzeitlich die Information, die Münze könne dem 150. Geburtstag des Schauspielers Krastjo Sarafow gewidmet sein. Das bulgarische Ausgabeprogramm wurde in den vergangenen Monaten jedoch mehrfach geändert und eine ursprünglich geplante 2-Euro-Münze zu Ehren des Schauspielers wieder gestrichen sowie in eine 5-Euro-Kupfermünze umgewandelt.

Nach dem aktuellen Stand des offiziellen Münzprogramms der Bulgarischen Nationalbank (BNB) für 2026 plant das Land die Ausgabe von fünf Sammlermünzen sowie erstmals eine 2-Euro-Gedenkmünze. Im Januar erscheint eine 10-Euro-Silbermünze zum Thema 125 Jahre elektrische Straßenbahn in Bulgarien, gefolgt von einer 5-Euro-Kupfermünze im März zum 150. Geburtstag des Schauspielers Krastjo Sarafow. Im April wird eine weitere 10-Euro-Silbermünze an den 150. Jahrestag des Aprilaufstands erinnern, während im August eine 10-Euro-Silbermünze dem Preobrazhensky-Kloster gewidmet ist. Den Abschluss des Jahresprogramms bildet im Oktober eine 100-Euro-Goldmünze mit dem Motiv Heiliger Iwan Rilski aus der Serie „Bulgarische Ikonographie“. Darüber hinaus kündigt die BNB für die zweite Jahreshälfte 2026 die erste bulgarische 2-Euro-Gedenkmünze an, deren Thema jedoch noch nicht festgelegt wurde.

Glauben Sie, dass die ersten bulgarischen Euro-Münzen zu begehrten Sammlerstücken werden könnten? Und haben Sie sich schon welche gesichert? Teilen Sie Ihre Meinung gerne in den Kommentaren mit uns!

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