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Münzen aus den Euro-Zwergstaaten: Kleine Auflage sorgt für großen Wertzuwachs

Wenn Sie in Deutschland, Frankreich oder Spanien an der Supermarktkasse stehen, kann es passieren, dass Sie als Wechselgeld eine Münze erhalten, die einen Wert von 50 Euro und mehr hat – wenn auf der Münze beispielsweise der katholische Papst Franziskus, das Staatswappen von Andorra oder Fürst Albert von Monaco zu sehen ist. Der Monarch versuchte sich einst als Bobfahrer bei den Olympischen Spielen, doch, weil die französische Mittelmeerküste nicht unbedingt als Wintersportregion bekannt ist, blieb ein 25. Platz bei Olympia 1988 sein größter Erfolg.

Hauptberuflich regiert er einen Staat mit rund 40.000 Einwohnern. Das Fürstentum ist mit rund 200 Hektar fast halb so groß wie der Central Park in New York, der rund 350 Hektar umfasst. Doch es geht noch kleiner, denn Monaco ist „nur“ der zweitkleinste Staat der Welt: Die Vatikanstadt hat eine Fläche von 44 Hektar und rund 1000 Staatsbürger.

Auch wenn europäische Staaten wie Monaco und die Vatikanstadt oder auch San Marino auf der politischen Bühne kaum eine Rolle spielen, stehen sie in der Numismatik seit vielen Jahren im Rampenlicht: Neben den großen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, also beispielsweise Deutschland, Frankreich oder Spanien, durften auch vier Nationen eigene Münzen prägen, die auf dem ersten Blick auf der Weltkarte kaum zu erkennen sind: Das Fürstentum Monaco, gelegen an der französischen Mittelmeerküste, führte ebenso den Euro ein wie das kleine San Marino, eine Enklave in den Bergen in Norditalien, und der Kirchenstaat Vatikan im Herzen von Rom.

Während die meisten Mitgliedstaaten der Europäischen Union ihre Motive für die Umlaufmünzen frühzeitig bekannt gegeben haben, wurde die Veröffentlichung der Entwürfe für die Euromünzen der kleinen Staaten mit großer Spannung erwartet. Bei Monaco und dem Vatikan gab es hier jedoch keine Überraschung: Während auf allen Münzen des Vatikanstaates das Bildnis des damals amtierenden Papstes Johannes Paul II. zu sehen war, zeigte Monaco auf den Münzen zu einem Cent, zwei Cent und fünf Cent das Wappen der Fürstenfamilie Grimaldi und auf den größeren Centmünzen zu 10 Cent, 20 Cent und 50 Cent das Siegel der Fürstenfamilie. Auf der Euromünze war ein Doppelportrait von Fürstin Rainier III. und dem damaligen Prinzen Albert zu sehen und auf der Münze zu zwei Euro wurde Fürst Rainier III. allein abgebildet.

Die größte Kreativität bei der Gestaltung seiner Münzen legte San Marino an dem Tag: In der ersten Prägeserie, die von 2002 bis 2016 im Einsatz war, wurde jedes der acht Münzmotive individuell gestaltet. Hierfür wurde eigens der Hamburger Bildhauer František Chochola engagiert, der die Geschichte und die Baudenkmäler von San Marino darstellte: Abgebildet wurden unter anderem ein Festungsturm (1 Cent), die Freiheitsstatue (2 Cent), eine Basilika (10 Cent) sowie die drei Festungstürme von San Marino (50 Cent).

Nachdem es mehrere Jahre ruhig um das Sammelgebiet geworden war, gerieten die kleinen Eurostaaten im Jahr 2011 erneut in den Fokus der numismatischen Öffentlichkeit. Damals unterzeichnete die Europäische Union eine Währungsvereinbarung mit dem kleinen Staat Andorra, der in den Pyrenäen zwischen Frankreich und Italien liegt. Seit dem 1. April 2012 war der Euro fortan die offizielle Währung des Fürstentums. Und ab dem Jahr 2013 durfte das kleine Land im Gegenwert von 2,4 Millionen Euro jährlich eigene Euromünzen prägen. Nach einer mehrfachen Verzögerung begann die spanische Casa de la Moneda im Jahr 2014 mit der Herstellung der Kursmünzen für das Jahr 2014. Die andorranische Regierung hatte festgelegt, dass ein Großteil der ersten Euromünzen aus Andorra auch tatsächlich in den Umlauf gebracht werden sollten. 20 Prozent der gesamten Prägemenge wurde in Kursmünzensätzen an Sammler verkauft.

Wie die meisten anderen Euroländer nutzt auch Andorra seine Münzen, um einen Teil der Natur und Kultur des Landes öffentlichkeitswirksam darzustellen. So sind auf den kleinen Münzen von ein bis fünf Cent eine Pyrenäen-Gämse und ein Bartgeier abgebildet. Die mittelgroßen Umlaufmünzen zu 10 Cent, 20 Cent und 50 Cent zeigen die Kirche Santa Coloma. Auf der Münze zu einem Euro ist die Casa della Vall in Andorra la Vella zu sehen, die als Sitz für das andorranische Parlament genutzt wird. Die größte Umlaufmünze zu zwei Euro zeigt das Wappen von Andorra, auf dem die Mitra und der Stab des Bischofs von Urgell zu sehen sind. Dieser fungiert neben dem französischen Staatspräsidenten als Ko-Fürst von Andorra.

Langfristig gibt es viele gute Gründe dafür, die Euro-Münzen aus Kleinstaaten zu sammeln. Der wichtigste Aspekt: Die Menge wird von der Europäischen Zentralbank streng limitiert. Der Vatikan, Monaco, San Marino und Andorra können nicht nach Lust und Laune hunderttausende Münzen prägen: So liegt die Auflage der Zwei-Euro-Gedenkmünzen aus Monaco beispielsweise bei lediglich 10.000 bis 20.000 Stück. Besonders begehrt ist die erste Zwei-Euro-Umlaufgedenkmünze Münze aus dem Jahr 2007, die den 25. Todestag der Fürstin Grazia Patrizia gewidmet war. Sie hat einen Sammlerwert von 3000-4000 €, denn die frühere Hollywood-Schauspielerin Grace Kelly hatte als Fürstin von Monaco viele Fans in aller Welt.

Auch viele andere Motive mit exotischen Themen wie beispielsweise die Zwei-Euro-Münze zum 300. Geburtstag des jenseits von Monaco wohl völlig unbekannten Fürsten Honoré III. aus dem Jahr 2020 werden zu Preisen von rund 1000 Euro pro Stück gehandelt. Auffällig ist, dass der Marktwert von Münzen aus Monaco seit vielen Jahren stabil und zuletzt weiter angestiegen ist. Wer eine solche Münze ergattern will, muss Geduld und viel Glück haben, denn das verfügbare Kontingent ist bei der offiziellen Ausgabestelle restlos vergriffen und meist ist der Kauf über einen Händler der einzige Weg, um eine Monaco-Gedenkmünze besitzen zu können. Für die meisten Euro-Sammler ist eine Münze aus den Kleinstaaten jedoch die Krönung ihrer Kollektion, weil es nicht möglich ist, diese Motive im Geldbeutel oder an der Supermarktkasse zu ergattern.

 

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