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Gedenkmünzen aus der DDR: Deutsche Geschichte wird durch Münzen lebendig

Auferstanden aus Ruinen – unvergessen sind diese Worte aus der Nationalhymne der Deutschen Demokratischen Republik, ebenso wie die Reden des damaligen Staatsrats Vorsitzenden Erich Honecker, der anlässlich des 40. Jahrestages der DDR prognostizierte, dass der sozialistische Einheitsstaat noch im Jahr 2000 existieren würde. Kurz danach ging die DDR unter - und mit ihr die Mark als Währung der Zentralbank der DDR. Doch viele Relikte aus der damaligen Zeit sind im übertragenen Sinne tatsächlich aus Ruinen auferstanden: Die Gedenkmünzen aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.

Das Sammelgebiet „DDR“ zeichnet sich durch mehrere Eigenschaften aus, die aus Sammlersicht äußerst attraktiv sind. Zu allererst: Das Sammelgebiet ist abgeschlossen. Es ist also möglich, es vollständig zu besitzen. Zudem ist das Angebot an Gedenkmünzen aus der DDR mit 123 Motiven vergleichsweise überschaubar. Und es ist für jeden Geldbeutel etwas dabei – von den massenhaft geprägten Umlauf-Gedenkmünzen, die in der Wühlkiste auf dem Flohmarkt für einen Euro zu bekommen sind, bis zu modernen Raritäten wie beispielsweise der ersten DDR-Gedenkmünze zu Ehren von Karl Friedrich Schinkel, damals noch in der kuriosen Währungsbezeichnung „MDN“ für „Mark der Notenbank“.

Mit dieser Gedenkmünze begann im Jahr 1966 das Sammelgebiet der DDR-Gedenkmünzen. In den Folgejahren legte der sozialistische Staat einen erstaunlichen Eifer bei der Herstellung von Gedenkmünzen an den Tag. Dies hatte mehrere Gründe. Zum einen konnte die DDR über den Verkauf von Gedenkmünzen ins kapitalistische Ausland wichtige Devisen beschaffen. Zudem waren Münzen auch im Sozialismus eine gute Gelegenheit, um Werbung für das eigene System zu machen. Seit jeher waren Münzen auch Massenmedien und wurden dementsprechend in der DDR zu Propagandazwecken eingesetzt.

In künstlerischer Hinsicht fallen die Gedenkmünzen aus der DDR auf den ersten Blick kaum auf. Sie zeichnen sich durch eine Schlichtheit und Sachlichkeit aus, die man in dieser Form in den sechziger und siebziger Jahren in anderen Ländern nicht beobachten konnte. Während die Münzgraveure anderswo experimentieren, passten sich die Gestalter in der DDR dem offiziell vorherrschenden Geschmack an und lieferten Darstellungen von Städten, historischen Persönlichkeiten und Ereignissen meist minimalistisch mit viel freier Fläche und wenigen Details.

Der Nachfrage auf dem Sammlermarkt tut diese konservative Gestaltungslinie allerdings bis heute keinen Abbruch. Denn viele Sammler, die zu Zeiten der DDR nicht die Gelegenheit bekamen, die seltenen Gedenkmünzen zu kaufen, vervollständigen jetzt ihre Kollektion. Dazu kommt der Umstand, dass viele Ausgaben teilweise wieder eingeschmolzen wurden, um den Rohstoff für andere Zwecke zu verwenden. So sind die Prägezahlen, die heutzutage in Münzkatalogen zu finden sind, nur ein Teil der Wahrheit. Die tatsächliche Seltenheit der DDR-Münzen ist in den allermeisten Fällen deutlich höher einzuschätzen.

Bei der Prägung von Gedenkmünzen kamen in der Deutschen Demokratischen Republik drei Nominale zum Einsatz. Nachdem die Serie der Gedenkprägungen im Jahr 1966 mit der Einheit zu 20 Mark begründet wurde, gab die Staatsführung in der Folgezeit auch Gedenkmünzen in den Werten von fünf und zehn Mark heraus. Als Metall wurde bei insgesamt 68 Münzen das so genannte „Neusilber“ verwendet - diese Legierung enthielt allerdings kein Silber, sondern Kupfer, Zink und Nickel. „Echtes“ Silber wurde für insgesamt 47 Münzen verwendet, die Legierungen lagen bei 50 beziehungsweise 62,5 Prozent. Gold kam offiziell nicht zum Einsatz, nur zweimal wurden Sonderanfertigungen von Gedenkmünzen in extrem geringer Auflage hergestellt. Ein besonderes geschichtsträchtiges Exemplar ist im Deutschen Historischen Museum in Berlin zu bewundern: Dort wird eine Goldmünze ausgestellt, die der damalige Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht zum Geburtstag erhalten hat. Ein solches Stück ist für private Sammler unerschwinglich, doch bereits mit einem Budget im zwei- oder niedrigen dreistelligen Rahmen lässt sich eine echte DDR-Rarität ergattern und der Grundstein für eine Sammlung mit unschätzbarem zeithistorischen Wert legen.

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