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Wertermittlung bei Münzen: Diese Quellen helfen Ihnen bei der Preisfindung

Die meisten Sammler pflegen eine innige Leidenschaft für ihr Hobby, für Jahrgänge und Prägebuchstaben, für Auflagen und Varianten. Doch am Ende des Tages geht es auch in der Numismatik ums Geld – und um die Frage, welchen Wert eine Münze hat.

Zu aller erst: Die Wertentwicklung von Sammlermünzen ist ständigen Schwankungen unterworfen. Faktoren wie die Entwicklung der Edelmetallpreise, die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung oder kurzfristige Trends beeinflussen auch das Preisniveau am Sammlermarkt. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, vor dem Verkauf von numismatischen Schätzen eine sorgfältige Preisrecherche zu betreiben.

Die meisten Sammler greifen bei der Preisermittlung wohl auch im Zeitalter des Internets weiterhin bevorzugt zu einem Münzkatalog. Die numismatische Fachliteratur hat in Deutschland eine lange Tradition und es gibt eine eingeschworene Fangemeinde für die unterschiedlichen Verlage und Kataloge. Regelrecht legendär ist hierzulande der so genannte „Jäger“-Katalog, der alle deutschen Münzen ab dem Jahr 1871 verzeichnet und von dem Numismatiker Kurt Jäger entwickelt wurde. Er liefert auch ein übersichtliches Zahlensystem, mit dem jede Münze zweifelsfrei zugeordnet wird – die so genannte „Jäger“- Nummer. Der Jäger-Katalog wird von dem Gietl-Verlag in Regenstauf in Bayern herausgegeben. Zu den wichtigsten Mitbewerbern zählt der Leuchtturm-Verlag, der einen renommierten Euro-Katalog mit allen Münzen in der Gemeinschaftswährung herausgibt. Dazu gibt es Münzzeitschriften – im deutschsprachigen Raum sind „Money Trend“ aus Salzburg und „Münzen Revue“ sowie „Münzen Sammeln“ aus dem Gietl-Verlag verbreitet.

Die Verlage betreiben einen immensen Aufwand, um alle Neuausgaben akkurat zu verzeichnen. Außerdem stellen sie Preisrecherchen an und bemühen sich um eine möglichst hohe Aktualität. Dies ist bei einem Sammelgebiet wie den Euro-Münzen mit über 10.000 Exemplaren allerdings kein leichtes Unterfangen. Und wenn die Redaktionen auf mehrere Preisquellen zurückgreifen, entsteht ein rechnerischer Durchschnittspreis, der durchaus deutlich von einzelnen Angeboten am Markt abweichen kann. Münzkataloge sind also eine unverzichtbare Ressource, die abgedruckten Preise sollten aber eher als Richtwert und nicht als verpflichtende Angabe verstanden werden.

Als Alternative zu den klassischen Münzkatalogen haben sich für die Preisfindung zunehmend Internetauktionshäuser wie beispielsweise „eBay“ entwickelt. Hier ist es möglich, die beendeten Auktionen einzusehen und darüber einen Überblick zu gewinnen, welche Preise eine bestimmte Münze in den letzten Wochen oder Monaten erzielt hat. Diese Quelle ist somit äußerst aktuell, allerdings sind die erzielten Preise in Internetauktionen eher als unterstes Limit zu verstehen. Denn häufig gehen wertvolle Stücke in der Flut der Auktionen unter oder sie werden aufgrund von minderwertigen Fotos ignoriert.

Aussagekräftiger für die Preisermittlung sind dagegen die Ergebnislisten der großen und traditionsreichen Auktionshäuser mit einem Fokus auf Numismatik. Die erzielten Preise werden meist sofort nach der Auktion im Internet veröffentlicht und sind über Internetplattformen wie beispielsweise „Sixbid“ oder “Numis24“ bequem durchsuchbar. Im internationalen Bereich hat sich “Coinarchives“ zur bevorzugten Plattform entwickelt. Die Auktionshäuser haben einen weltweiten Einzugsbereich, geben sich allergrößte Mühe bei der Beschreibung und Dokumentation ihrer angebotenen Münzen und bürgen für einen Ablauf, der nicht anfällig für Manipulationen ist.

Als Anhaltspunkt für den Marktwert einer Münze empfiehlt sich auch ein Beratungsgespräch beim Münzenhändler des Vertrauens. Die meisten Händler sind in einem der beiden großen Händlerverbände organisiert und haben sich somit zu einer seriösen Beratung verpflichtet. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass auch die Händler gewinnorientiert sind und dementsprechend einen Ankaufspreis nennen, der durchaus weiter vom späteren Verkaufspreis entfernt liegen kann. Wenn der Verkauf schnell gehen soll, ist der Münzenhändler um die Ecke jedoch eine gute Wahl.

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