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Geschichte des Geldes: Wann wurden Münzen erfunden und wer hat sie erfunden?

Das Wechselgeld an der Supermarktkasse herauskramen, einen Euro für den Einkaufswagen parat haben, ein kleines Trinkgeld im Restaurant beiseitelegen - Münzen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch wenn der bargeldlose Zahlungsverkehr seit Jahrzehnten an Bedeutung gewinnt und die Politik ebenso lange daran arbeitet, die Nutzung von Bargeld einzuschränken (zuletzt durch die Abschaffung des 500-Euro-Scheines sowie Pläne, die kleinen Cent-Münzen aus dem Verkehr zu ziehen), möchten die Deutschen nicht auf das geliebte „Klimpergeld“ verzichten. Denn ein Blick in die Menschheitsgeschichte macht deutlich, dass Münzen eine lange Tradition haben.

Nachdem die Menschen eins mit Tauschmitteln ihre Schulden bezahlen, entwickelten sich Münzen zu der bevorzugten Zahlungsform. Bis ins elfte Jahrhundert galten Münzen als wichtigstes Zahlungsmittel. Erst danach entwickelte sich langsam das Papiergeld als Alternative. Die Erfindung der Münzen geht nach aktuellem Stand der Forschung zurück auf die Lyder, die um 600 vor Christus damit begonnen haben, ungeformte Brocken aus einer Gold-Silber-Verbindung als Zahlungsmittel einzusetzen. Diese Elektron-Münzen kam zuerst ohne Motive aus, seit 600 v. Chr. sind jedoch die ersten Darstellungen auf der Münzoberfläche zu beobachten.

Die Mächtigen der Welt entdecken Münzen schnell für ihre Zwecke und ließen ihr Konterfei auf die Münzen prägen. Dadurch wurde nicht nur die Akzeptanz der Prägungen als Zahlungsmittel gesteigert, Münzen waren auch frühe Massenmedien. So konnten sich Könige und Kaiser im gesamten Volk bekannt machen und ihren Einfluss als Führungspersönlichkeiten steigen.

Nach der Erfindung der Münzen im Reich der lyder gelang diese Idee schnell in andere Teil der Welt. In Kleinasien sind erstmals um 550 v. Chr. die ersten Silbermünzen zu beobachten und ein Jahrhundert später wurden Münzen auch in Griechenland zur bevorzugten Bezahlungsmethode. Ebenfalls in dieser Zeit kamen die ersten Bronzemünzen auf, nachdem zuvor Silber das bevorzugte Münzmetall war. Bei Bronzemünzen handelt es sich um so genannte „Scheidemünzen“, so dass der Nennwert höher ist als der Metallwert.

Problematisch bei der Entwicklung des Münzgeldes war, dass lange Zeit zahlreiche Münzsysteme nebeneinander existieren. So gab es beispielsweise im Mittelalter unzählige Varianten des Pfennings, zudem wurde der Silbergehalt den Münzen kontinuierlich reduziert. Schon damals zeigte sich, dass eine Währung nur dann erfolgreich sein konnte, wenn sie durch einen echten Wert abgesichert ist. Aus diesem Grund setzten die Münzherren spätestens ab dem 13. Jahrhundert verstärkt auf Goldprägungen. Sie konnten im grenzüberschreitenden Handel eingesetzt werden, weil sich ihr Wert vor allem durch den Goldgehalt und nicht durch den Nennwert ergab.

Das Münzsystem, wie wir es noch heute kennen, hat seine Ursprünge in der Neuzeit. Damals entstand der Taler als große silberne Münze, die in größerer Anzahl geprägt wurde und durch ihren Silbergehalt sowie ihre einheitlichen nominale eine hohe Akzeptanz erreichten konnte. Allerdings existieren bis zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs auch in den deutschen Staaten mehrere Münzsysteme. Erst ab 1871 konnten die Menschen in Deutschland mit einer einheitlichen Währung bezahlen, egal in welchem Landesteil sie sich befanden.

Die Mark entwickelte sich in den letzten zwei Jahrhunderten zum Maß aller Dinge, zuerst im Kaiserreich, dann in der Weimar Republik und schließlich im Dritten Reich. Und nach dem zweiten Weltkrieg sowie der deutschen Teilung lebte die Mark, die ihren Ursprung im Mittelalter hatte, auch in den beiden deutschen Staaten weiter. Nach der Wiedervereinigung wurde die Mark zum Zeichen der Deutschen Einheit und es fiel den Menschen hierzulande besonders schwer, sich im Jahr 2001 von der Mark als Währung zu verabschieden. Zwar hat der Euro inzwischen einen festen Platz in unseren Geldbörsen, doch die Erinnerungen an die Währung des Wirtschaftswunders und viele Jahrzehnte der ökonomischen Stabilität sind bis heute wach und es schlummern noch Milliarden Münzen in DM-Währung in Sparstrümpfen

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