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Die Geschichte des Geldes: Von Muscheln zu Bitcoin

Das eine Währung wie „Bitcoin“, die vollständig aus Einsen und Nullen besteht und durch nichts gedeckt ist, einen Siegeszug um die Welt antritt, war noch vor einigen Jahren undenkbar. An Münzen und Banknoten führt bislang noch kein Weg vorbei, auch wenn seit einiger Zeit absehbar ist, dass die Regierungen in aller Welt das Bargeld zurückdrängen wollen. Dieser Wandel wird jedoch nicht über Nacht erfolgen können, denn diese Form der Bezahlung hat sich über Jahrhunderte zum Standard entwickelt und die Menschen möchten (noch) nicht auf geprägtes oder gedrucktes Geld in ihrem Portemonnaie verzichten.

Bei genauerer Betrachtung wird allerdings deutlich, dass die Geschichte des modernen Geldes im Vergleich zu den vorherigen Bezahlformen erstaunlich kurz ist. Jahrtausende lang wurde ganz einfach getauscht oder es kamen geldähnliche Zahlungsmittel zum Einsatz. Es lohnt sich also ein spannender Blick auf die Geschichte des Geldes.

Bevor Münzen oder Banknoten im Umlauf waren, bezahlten die Menschen in früheren Zeiten mit anderen Gegenständen - beispielsweise mit Muscheln oder Getreide, aber auch beispielsweise mit Vieh. Anhand der Entwicklung des Geldes lässt sich auch die Menschheitsgeschichte nachzeichnen: Als sich der Alltag weg vom klassischen Nomadentum der Jäger und Sammler weg entwickelte und die Arbeitsteilung eingeführt wurde, benötigten die Menschen ein Tauschmittel. So kamen zahlreiche Formen von „Primitivgeld“ oder „prämonetäres Geld“ zum Einsatz, beispielsweise Salz, Kakao oder Tee, aber auch Stoffe oder gar Messer. In Meeresnähe kamen Pottwal-Zähne oder Steinscheiben zum Einsatz.

Auch Edelmetalle wurden früh als Tauschmittel eingesetzt. Die ersten Münzen kamen im 7. Jahrhundert vor Christus in Kleinasien auf. Dort wurden Goldklumpen so bearbeitet, dass mit einem Stempel das Konterfei des Königs zu sehen war. So traten die Münzen ihren Siegeszug über Griechenland nach Europa an. Gold und Silber waren damals die bevorzugten Materialien. Die Münzprägung in Gold geht auf den lydischen König Kroisos (hierzulande oft als „Krösus“ bezeichnet) zurück, der erstmals Goldmünzen mit einer vereinheitlichen Größe in Kleinasien prägen ließ. Auch in Persien („Goldstater“), Griechenland und Ägypten wurde Gold als Münzmetall eingesetzt. Das Edelmetall sorgte für Vertrauen und eine hohe Akzeptanz der Münzen auch jenseits der Landesgrenzen.

Wegen des hohen Gewichtes der schweren Münzen aus Gold oder Silber, das bei großen Zahlungen über längere Distanzen zu Problemen führte, entwickelte sich ab dem 10. Jahrhundert nach Christus in China eine alternative Bezahlform: Kaufleute lieferten ihre Münzen bei der Regierung ab und erhielten dafür eine Quittung. Diese diente als Bezahlmöglichkeiten und wurde kurzerhand weitergegeben. Seitdem gibt es Banknoten. Allerdings wurde die Deckung der Banknoten mit tatsächlichen Gegenwerten in den vergangenen Jahrhunderten schrittweise zurückgefahren, sodass Papiergeld heutzutage auch als „Fiat-Geld“ bezeichnet wird – weil es aus dem Nichts geschaffen wird.

In Europa galt bis ins Mittelalter hinein ein Münzsystem, das sich stark an der römischen Münzprägung orientierte. Demnach waren vor allem Münzen aus Gold, Silber und Kupfer im Umlauf. Als im Jahr 1356 die Goldene Bulle erlassen wurde, erhielten alle Kurfürsten ein Münzrecht. Sie prägten je nach Region unterschiedliche Münzeinheiten, beispielsweise Kreuzer, Schilling oder Groschen im süddeutschen Raum oder Pfennig und Taler. Diese Münzvielfalt sorgte für Probleme, denn die unterschiedlichen „Währungen“ mussten getauscht werden, meist mit Verlust.

Im Laufe der Zeit suchten die Menschen also nach einem gemeinsamen Nenner beim grenzüberschreitenden Bezahlen. Lange vor der Einführung des Euro hatte sich eine weltumspannende Währung entwickelt: Gold. Durch die Einführung eines Goldstandards im Jahre 1821 in Großbritannien wurde ein Vorbild geschaffen, welches in den darauffolgenden Jahrzehnten zu einem weltweiten Erfolg wurde: Durch den Goldgehalt wurde der Wert der Münzen festgelegt, der aufgeprägte Wert war für den internationalen Handel zweitrangig. Als Mitte des 19. Jahrhunderts dann auch mehrere Staaten in Europa eine Münzunion gründeten und ihre Münzgewichte vereinheitlichen, war die Grundlage gelegt für stabile Handelsbeziehungen.

Doch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ging der Goldstandard unter – weil sich die Staaten diesen Luxus schlichtweg nicht mehr leisten konnten und es bequemer war, den Staat mit der Notenpresse zu finanzieren. Deshalb sehnen sich die Menschen bis heute nach einem Stabilitätsanker, der sie vor der Entwertung ihres Geldes schützt – also beispielsweise Gold oder Silber.

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