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Lagerung von Münzen und Edelmetallen

Im Herbst 2020 machte eine überraschende Pressemitteilung die Runde: Es wurde bekannt, dass aufgrund der Corona-Pandemie die Anzahl der Wohnungseinbrüche stark zurückgegangen ist. Denn wegen des landesweiten Lockdowns haben sich viel mehr Menschen dauerhaft in ihren eigenen vier Wänden aufgehalten und weniger Wohnungen standen leer. Allerdings ist fraglich, ob dieser erfreuliche Trend dauerhaft besteht. Denn in den vergangenen Jahren hat die Zahl der Wohnungseinbrüche stark zugenommen. Und in der kalten sowie dunklen Jahreszeit gehen die bis Banden wieder verstärkt auf Beutezug. Es ist also für Anleger und Sammler ratsam, sich über die Lagerung von Münzen und Edelmetallen vertiefte Gedanken zu machen.

Der eigene Tresor

Die meisten Anleger setzen wohl auf einen Tresor, welchen sie in den eigenen vier Wänden aufbauen. Ein Tresor hat auf den ersten Blick viele Vorteile - ermöglicht die Lagerung von Edelmetallen unabhängig von dritten Personen oder Institutionen, der Anleger behält also die volle Kontrolle über seine Schätze. Außerdem gibt es im nächst gelegenen Baumarkt eine breite Vielfalt an Wertschränken in jeder Preiskategorie. Und mit wenigen Kniffen ist der Tresor in der eigenen Wohnung platziert.

Beim genaueren Hinsehen ergeben sich allerdings einige Details, welche Investoren beachten müssen: So ist es stets ratsam, den Tresor fest zu verankern, mindestens in einer tragenden Wand und möglichst zusätzlich im Boden. Zwar wird dadurch auch die Gefahr erhöht, dass bei einem Einbruch und einem Diebstahlversuch größerer Schaden entsteht, die meisten Einbrecher scheuen diesen Aufwand allerdings in Privatwohnungen und lassen von dem Wertspeicher ab, weil es zu laut und zu langwierig wäre, den Tresor aus der Verankerung zu reißen. Problematisch ist der Einbau von Tresoren insbesondere in Mietwohnungen, hier ist ein Blick in den Mietvertrag und gegebenenfalls die Rücksprache mit dem Vermieter nötig.

In jedem Falle sollten Anleger vor dem Kauf eines Tresors prüfen, inwieweit der Versicherungsschutz für ihre Edelmetalle bereits erfolgt ist. Häufig sind Wertsachen in der Hausratversicherung erfasst, allerdings nur bis zu einer gewissen Grenze. Zudem schreiben viele Policen eine bestimmte Sicherheitsstufe für den Tresor vor, in dem die Edelmetalle gelagert werden. Es ist daher unbedingt ratsam, den bisherigen Versicherungsschutz kritisch unter die Lupe zu nehmen und bei Bedarf eine Höherversicherung vorzunehmen.

Bankschließfach

Aus Sorge vor einem Einbruch in den eigenen vier Wänden vertrauen viele Edelmetallanleger stattdessen auf ein Bankschließfach. Denn die professionellen Tresoranlagen weisen einen Schutz auf, wie man ihn mit handelsüblichen Mitteln in der eigenen Wohnung nur schwer erreichen kann. Gegen eine jährliche Gebühr, die meist im dreistelligen Bereich liegt, sind Schließfächer bei Banken verfügbar. Diese kleinen Fächer kann der Mieter jegliche Wertsachen einlegen, darunter auch Gold. Rechenschaft muss er der Bank üblicherweise nicht ablegen. Allerdings birgt diese Form der Lagerung eine Gefahr: Das Bankensystem ist im Krisenfall leicht durch politische Entscheidungen zusätzlich regulierbar. So wäre es beispielsweise denkbar, dass beim Zusammenbruch der Währung über Nacht ein Bankfeiertag beschlossen wird. Der Zugriff auf das Schließfach wäre dann nicht mehr möglich.

Schließfach beim Edelmetallhändler

Wer diesen Fall ausschließen möchte, kann auch ein Schließfach beim Edelmetallhändler mieten. Hier sichern sich Anleger die Freiheit, dass ihre Ware außerhalb des Bankensystems in einem Hochsicherheitslager aufbewahrt wird. Zudem haben sich die meisten Edelmetallhändler, welche auch Schließfächer anbieten, ganz speziell auf die Lagerung von Edelmetallen spezialisiert. Zwar ist auch hier theoretisch die Einlagerung von anderen Wertsachen möglich, die Lagerangebote sind jedoch speziell auf die Bedürfnisse von Edelmetall-Investoren abgestimmt.


Alternative Lagerformen

Bislang noch nicht weit verbreitet sind hierzulande alternative Lagerformen wie Edelmetalldepots oder Zollfreilager. Hierbei handelt es sich um Sammellager, in denen die Kundenware dauerhaft aufbewahrt wird. Allerdings sind beide Dienstleistungen darauf ausgerichtet, dass eine Auslieferung der Ware im Normalfall nicht erfolgt. Bei einem Edelmetalldepot werden die Münzen und Barren, welche der Kunde über eine Internetplattform gekauft hat, in einem Sammellager in Deutschland verwahrt. Ein Zollfreilager befindet sich im Ausland, meist in der Schweiz oder in Asien. Üblicherweise werden Zollfreilager verwendet, um Waren im Transit zwischenzulagern. Eine finale Auslieferung der Ware an den Endkunden ist somit nicht vorgesehen und mit Zusatzgebühren verbunden.

Tipps für die Lagerung in den eigenen vier Wänden

Viele Anleger entscheiden sich deshalb für die Lagerung in den eigenen vier Wänden. Sie sollten unbedingt ein paar Tipps und Tricks beherzigen, welche in der Tagespresse regelmäßig wiederholt werden und zu denen häufig sogar ehemalige Einbrecher ihre Erfahrungen beisteuern. So gilt grundsätzlich die Regel: Wertsachen sollten so weit wie möglich von der Eingangstüre entfernt gelagert werden. Es bieten sich beispielsweise Dachstühle oder Kellerräume an. Außerdem sollten Edelmetall-Besitzer die typischen Verstecke vermeiden, hierzu zählen Kleiderschränke oder die Innenseiten von Möbelstücken. Auch der Kühlschrank oder der Vorratsraum zählen zu den Fixpunkten in einer Wohnung, welche Einbrecher schnell ansteuern - und außerdem besteht die Gefahr von Zufallsfunden durch Gäste oder Angehörige.

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