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Waldeck-Pyrmont

Waldeck-Pyrmont

 

Es hatte nur rund 50.000 Einwohner und trotzdem eigene Münzen - das Fürstentum Waldeck in Norddeutschland war eigenständiger Gliedstaat des Kaiserreichs. Berühmt wurde es durch einen trotzigen Monarchen und mehrere prächtige Schlösser und Burgen, die heutzutage wahre Touristenmagneten sind.

5 Mark „Friedrich I.“ (Jaeger 171)

Bestellnummer: 3001-735
Reichsmünzen, ss/vz
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Waldeck-Pyrmont

Das Fürstentum Waldeck war mit 56.224 Einwohnern ein politisches Fliegengewicht und einer der kleinsten Gliedstaaten des Deutschen Reiches. Seit 1815 bestand es allerdings als Fürstentum und gliederte sich in den Kreis der Eder (Sitz in Wildungen), Kreis des Eisenbergs (Sitz in Korbach) und den Kreis der Twiste (Sitz in Mengeringhausen). Das Zentrum des Herzogtums lag in Arolsen.

 

Sehr seltene Silber-Raritäten

Das Sammelgebiet der Münzen aus dem Kaiserreich ist bei Waldeck-Pyrmont allerdings äußerst überschaubar. Insgesamt gibt es nur zwei Münzen aus Waldeck-Pyrmont zur Kaiserzeit. 1903 kamen Silbermünzen aus Waldeck-Pyrmont in Umlauf, mit nur 2.000 Stück zählen sie zu den seltensten Prägungen des Kaiserreichs. Im gleichen Jahr wurden 20 Mark Goldmünzen von Waldeck-Pyrmont ausgegeben, sie sind genau so selten wie die Silbermünzen von Waldeck-Pyrmont.

 

„Friedrich der Trotzige“

Waldeck-Pyrmont wurde zum Ende des Kaiserreichs durch seinen Herrscher Friedrich berühmt, der als einziger deutscher Fürst nicht abgedankt hat und einen Verzicht unterschrieb. Philipp Scheidemann nannte ihn wegen seines Widerstandes scherzhaft „Friedrich den Trotzigen“.

 

Nach dem Ende des Kaiserreichs wurde Waldeck-Pyrmont an die preußische Provinz Hessen-Nassau 1929 angeschlossen, im Februar 1942 wurden dann die drei Waldecker Kreise zum neuen Landkreis Waldeck mit Sitz in Korbach vereinigt. Berühmt und beliebt bei Touristen ist das frühere Fürstentum heutzutage vor allem für das Residenzschloss Arolsen sowie das Schloss Pyrmont. Außerdem ist das Schloss Waldeck in der gleichnamigen Stadt ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt.