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Nebengebiete

Nebengebiete

 

Neben den deutschen Münzen in Mark und Pfennig gab die Regierung immer wieder zusätzliche Münzen in Auftrag: Als Nebengebiete werden beispielsweise die deutschen Kolonialmünzen, die Münzen der besetzten Gebiete und die Notmünzen während des ersten sowie zweiten Weltkrieges bezeichnet.

1 Kopeke „Ritterkreuz“ (Jaeger 601)

Bestellnummer: 3004-343
Reichsmünzen, ss
13,20 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

1 Pfennig „Sachsenross“

Bestellnummer: 3010-253
Braunschweig Lüneburg, ss
28,50 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

5 Cent „Kiautschou“ (Jaeger 730)

Bestellnummer: 3007-864
Kiautschou, 1909, ss/vz
Ausverkauft
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

10 Cent „Kiautschou“ (Jaeger 730)

Bestellnummer: 3003-984
Kiautschou, 1909, ss/vz
Ausverkauft
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

10 Heller „Kaiserkrone mit Loch“ (Jaeger 719)

Bestellnummer: 3004-597
Deutsch-Ostafrika, ss/vz
Ausverkauft
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

5 Gulden „Danzig Marienkirche“ 1932

Bestellnummer: 3009-221
Stadt Danzig, 1932, vz
1.890,00 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

2 Gulden „Danzig Kogge“ 1932

Bestellnummer: 3009-220
Stadt Danzig, 1932, vz
648,00 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

5 Gulden „Danzig Kogge“ 1935

Bestellnummer: 3009-228
Stadt Danzig, 1935, vz
848,00 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

5 Gulden „Danzig Krantor“ 1932

Bestellnummer: 3009-222
Stadt Danzig, 1932, vz
2.980,00 €
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand

Nebengebiete

Als das Deutsche Reich seinen „Platz an der Sonne“ suchte, wurden die deutschen Kolonialmünzen zu einem beliebten Sammelgebiet. Denn das Reich gab für seine Kolonien wie Deutsch-Neuguinea, Deutsch-Ostafrika, Kiautschou sowie Tabora eigene Münzen heraus. Und diese Prägungen erzählen viele Geschichten aus den Kolonien - berühmt sind die prächtigen Motive der Münzen aus Deutsch-Neuguinea, beispielsweise der Paradiesvogel oder die Darstellung von Wilhelm II. als „Imperator“. Auch die 15 Rupien Goldmünze aus Deutsch-Ostafrika mit dem Elefanten vorm Kilimandscharo zählt zu den beliebtesten Münzen der Nebengebiete.

 

Münzpläne

Ein düsteres Kapitel deutscher Geschichte stellen die besetzten Gebiete dar, für die Deutschland jeweils eigene Münzen herstellte. Im ersten Weltkrieg wurden beispielsweise für die Gebiete des Oberbefehlshabers Ost eigene Münzen ausgegeben. Das Militär wurde angewiesen, bei Zahlungen an Einheimische nur diese Münzen zu verwenden. 1916 ließ die deutsche Besatzungsmacht zudem für ein geplantes Königreich Polen neue Scheidemünzen prägen, welche mit der deutschen Mark vergleichbar sein sollten. Auch für das geplante Königreich Belgien sollte eigene Münzen bekommen. Einen Sonderfall stellen die Münzen der belgischen Stadt Gent vor, die eigene Notmünzen zu 50 Cent, 1 Frank und 2 Frank ausgab.

 

2. Weltkrieg

Auch im zweiten Weltkrieg wurden für die besetzten Gebiete eigene Münzen nötig. Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde das Generalgouvernement eingerichtet und dem deutschen Reich angegliedert. Das polnische Geld der Vorkriegszeit wurde eingezogen, es wurden neue Münzen mit den alten Stempeln produziert. 1939 wurden zudem die Reichsmarkzahlungsmittel als gesetzliches Zahlungsmittel für besetzte Gebiete eingeführt. Auch das Protektorat Böhmen und Mähren erhielt eigene Münzen mit deutscher und tschechischer Umschrift.